Do 04. Januar 2018 19:30
Fr 05. Januar 2018 19:30
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Di 09. Januar 2018 20:00
Mi 10. Januar 2018 19:30

Zum Bundesstart im filmriss kino!

Sie wünschen sich so wenig, aber nicht einmal das bekommen sie: Die Bewohner des Altenheims in Luxemburg haben im Grunde bescheidene Ansprüche, aber vor allem möchten sie selbst über sich, ihr Leben und ihre möglicherweise nicht mehr allzu schöne Zukunft selbst bestimmen. Stattdessen müssen sie sich von der Leitung und vom Pflegepersonal bevormunden oder sogar drangsalieren lassen. Ob Rauchen oder Alkohol, ob Sex oder wenigstens ein bisschen Kuscheln - den alten Leuten wird alles verboten, und sie werden so streng beaufsichtigt, dass sie kaum noch Freiräume haben. Und wer noch Familie hat, kann sich nicht einmal auf die verlassen. Die Kinder haben mit ihren eigenen Problemen so viel zu tun, dass sie kaum ein Ohr bzw. Verständnis für die Sorgen und Nöte ihrer Eltern haben. So wird Nuckes, ein ehemaliger 68er-Jahre-Kämpfer, zum Mittelpunkt einer Revolte, die schließlich dazu führt, dass sich mehrere Bewohner zusammenrotten, um selbst ein Altenheim oder wenigstens eine Senioren-WG zu gründen, ein autonomes Projekt, in dem jeder alle Freiheiten hat, die er möchte. Aber wie das so ist: Alles braucht seine Zeit, und ein bezahlbares Haus ist schwer zu finden …

Was lange gärt, wird endlich Wut … die Bewohner eines Altenheims proben den Aufstand und beschließen, eine autonome WG zu gründen, in der alles erlaubt ist, was das Leben schöner macht. Die lebenslustige Seniorengang aus Luxemburg zeigt den Jüngeren, wo der Hammer hängt. Unter der Regie von Andy Bausch ist eine Komödie entstanden, die - passend zum Alter ihrer Protagonisten - eher bedächtig und nachdenklich daherkommt. Ein bisschen Melancholie darf auch dabei sein und sehr viel luxemburgisches Lebensgefühl!

Luxemburg 2016, Regie: Andy Bausch, Mit: André Jung, Marco Lorenzini, Pol Greisch, Fernand Fox, 107 Minuten, freigegeben ohne Altersbeschränkung