Mo 11. Dezember 2017 19:30

arrival_exklusiv_trailer_german_deutsch_2016

Wenn Denis Villeneuve („Sicario“, „Prisoners“) einen vermeintlichen Alien-Invasions-Film dreht, dann sollte man besser keinen „Independence Day“ erwarten. Eigentlich könnte das meditative Science-Fiction-Drama kaum weiter von Emmerichs Popcorn-Kino entfernt sein. Getragen von virtuosen Bildern, einem hypnotischen Soundtrack und der Oscar-verdächtigen Amy Adams folgt „Arrival“ stattdessen seinem ganz eigenen, faszinierenden Rhythmus. Sieht so der „2001“ unserer Zeit aus?

Plötzlich – ohne Vorwarnung – sind sie da. 12 riesige, keilförmige Flugobjekte, über deren Herkunft anfangs nichts bekannt ist und die sich ohne erkennbares Muster über die gesamte Erde verteilen. Eines dieser unbekannten Objekte landete im ländlichen Montana, wo es seitdem von den Sicherheitsbehörden untersucht wird. Die Kontaktaufnahme mit den Aliens verläuft schleppend, so dass der mit Leitung beauftragte US-Colonel (Forest Whitaker) die erfahrene Sprachwissenschaftlerin Louise Banks (Amy Adams) zu den Untersuchungen hinzuzieht. Sie soll die seltsamen Laute der Ankömmlinge entschlüsseln und Antworten auf die drängendsten Fragen finden. Woher kommen sie? Und warum sind sie hier? Hilfe kommt dabei von ihrem Mathematiker-Kollegen Ian (Jeremy Renner), der den Einsatz kaum noch erwarten kann. Zunächst ist aber Geduld gefragt, öffnet sich die Luke in der Außenwand nur einmal innerhalb von 18 Stunden. Über eine Hebebühne gelangen Louise und Ian schließlich in das Innere des schwebenden Objekts. Dort wartet schon die nächste Überraschung auf sie.

USA 2016, Regie: Denis Villeneuve, mit: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg, Tzi Ma, 116 Minuten, freigegeben ab 12 Jahren