So 04. März 2018 16:00

Mit der Kamera im Rucksack und von den Chinesen unbemerkt, durchstreift der Filmemacher Vilas Rodizio den tibetischen Himalaja auf der Suche nach den Überresten der Jahrtausende alten buddhistischen Yogi-Traditionen. Begleitet von einer eindrucksvollen Photographie der Berglandschaften taucht der Zuschauer immer tiefer ein in eine Welt, die rätselhaft und faszinierend zugleich ist.

In ruhigen Bildern erzählt der Film die Geschichten von Yogis, die alleine durch die Kraft ihres Geistes von der Kälte der tibetischen Winter unberührt bleiben, von Meditationsmeistern, die Fußabdrücke im Felsen hinterlassen, oder von unerklärlichen Reliquien, die hoch verwirklichte Lamas bei ihrem Tod als Zeichen für die Nachwelt zurücklassen.

Das Ergebnis ist ein mit Liebe gezeichnetes Porträt einer Kultur, die mit unserem Weltbild nicht zu erklären ist.

Regisseur Vilas Rodizio wird sich im Rahmen eines offenen Gesprächs im Anschluss an den Film den Fragen des filmriss-Publikums stellen.

Deutschland 2011, Buch & Regie: Vilas Rodizio, 76 Minuten, FSK 6