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Ende der 30er Jahre lebt Maud im kanadischen Städtchen Marshalltown bei ihrer Tante. Dorthin wurde sie von ihrem Bruder abgeschoben, dem sie durch ihre schwere Arthritis eine Bürde war. Immer etwas hinkend bewegt sich Maud durch das Städtchen und hat sich durch ihr lebenslanges Außenseitertum in sich selbst zurückgezogen, was sie erst recht ungewöhnlich, einfach anders erscheinen lässt.

Ein Außenseiter ist auch Everett, der in einem einsamen kleinen Haus lebt und vom Fischverkauf lebt. Ein rechter Misanthrop ist dieser grobschlächtige Mann, neigt zu Gewaltausbrüchen und will sich von niemandem sagen lassen, was er zu tun habe, wie er leben soll.

Auf dem Leben der kanadischen Folk-Malerin Maud Lewis, die Zeit ihres Lebens von schwerer Arthritis geplagt war und mit ihrem Mann in ärmlichen Verhältnissen lebte, basiert Aisling Walshs Film „Maudie“. Gespielt wird dieses Paar von Sally Hawkins und Ethan Hawke, die gar nicht anders können als sympathisch sein, was der Geschichte, die auch tragisch und düster hätte werden können, lebensbejahenden Charme verleiht.

Kanada/ Irland 2016, Regie: Aisling Walsh, Mit: Sally Hawkins, Ethan Hawke, Kari Matchett, Gabrielle Rose, Zachary Bennett, 116 Minuten, FSK 12