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Regisseur Stéphane Robelin sorgt mit seiner neuen Liebes- und Verwechslungskomödie für gute Laune jenseits aller Altersgrenzen. Vor allem sein Hauptdarsteller Pierre Richard („Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“) ist ein wahrer Glücksgriff. Der Grandseigneur wandelt sich bei seinem Datingabenteuer in der Internetwelt vom griesgrämigen Witwer zum agilen Best-Ager auf Freiersfüßen. Nach Robelins heiteren, warmherzigen Film über eine eigenwillige Rentner-WG punktet sein Lustspiel erneut mit seiner präzisen Inszenierung und jeder Menge unverbrauchter Pointen.

Und so präsentiert sich Richard auch als französischer verwitweter Rentner Pierre, der sich plötzlich auf ein Datingabenteuer im Internet eingelassen hat. Schuld daran: seine Tochter Sylvie (Stéphane Bissot). Weil ihr alter Vater seit zwei Jahren seine Pariser Wohnung nicht mehr verlassen hat, sondern nur noch um seine verstorbene Frau trauert, soll er lernen, sich online zu bewegen. Das Internet, so hofft sie, holt ihn aus seiner Isolation Alex (Yaniss Lespert), der neue Freund ihrer Tochter Juliette (Stéphanie Crayencour), ein erfolgloser Schriftsteller, kommt ihr da gerade recht. Er muss dem alten Herrn, gegen ein Entgelt, Computerunterricht geben.

Deutschland, Frankreich, Belgien 2017, Regie:Stéphane Robelin, mit Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette, Stéphanie Crayencour, Stéphane Bissot, 99 Minuten, freigegeben ohne Altersbeschränkung